vom 13.12.2010 | 13:41 Uhr

Im Topspiel gepatzt

MTV Dannenberg unterliegt in Zeven 0:3

koo Dannenberg. EJZ vom 13.12.2010, Volleyball-Landesliga: Kein Sieg, keine Herbstmeisterschaft und keine Namen auf den Trikots - betrüblich endete das Jahr für die Landesliga-Volleyballer des MTV Dannenberg. 0:3 (20:25/ 17:25/17:25) verlor der MTV am Sonnabend das Topspiel beim neuen Spitzenreiter TuS Zeven II und rutschte von Platz eins auf Rang drei ab.

Nach zuvor fünf Siegen in Folge endete damit die Erfolgsserie des Aufsteigers aus Dannenberg. Der darf allerdings auf ein insgesamt gutes Jahr 2010 zurückblicken mit dem Aufstieg und dem Höhenflug in der Landesliga. Dass aber nun das I-Tüpfelchen zum Jahresende fehlte, betrübte den MTV doch. Besonders die Spieler, denn wären sie über Weihnachten auf Platz eins geblieben, hätten sie ihre Spielernamen auf die Trikots aufgedruckt bekommen - so müssen sie weiter darauf warten. An einen Sieg war in Zeven bei der starken Verbandsliga-Reserve nicht zu denken. Zum einen traf der MTV auf einen »wirklich gut spielenden Gegner, das muss man einfach auch anerkennen», zollte MTV-Trainer Ronald Seide dem Gastgeber Respekt. Der war in seinem ersten Tagesspiel bei einem weiteren 3:0-Sieg kaum gefordert worden, hatte nicht wie vom MTV erhofft Kraft gelassen, sondern bei einem laut Seide »eher lockeren Warm-Up» Selbstvertrauen gesammelt.

Beim Gast fehlte zudem Moritz Kotschken-Peters - und damit der beste Blockspieler des MTV. Oliver Krösch und Matthias Schmidt mussten daher durchspielen - ein Handicap, meinte Seide, der beiden gerne Erholungspausen gegönnt hätte. Zwar hielt der MTV zunächst noch mit, doch der TuS Zeven II punktete mit zwei starken Außenangreifern regelmäßig gegen den MTV-Block. Und während sich der Gast aus Dannenberg jeden Punkt hart erarbeiten musste, erspielte sich der TuS II oft Erfolgserlebnisse. Der MTV, der sein variables Spiel nicht wie erwünscht aufziehen konnte, lag daher stets in Rückstand. Und wenn er sich wieder einmal herangekämpft hatte wie beim 17:19 im ersten Satz, legte der TuS II prompt wieder zu und baute den Vorsprung erneut aus. »Es war so ein bisschen wie das Rennen zwischen Hase und Igel», meinte Seide. Während beim MTV mit zunehmender Spieldauer die Lockerheit verloren ging, spielte sich der Gastgeber in einen Rausch und siegte klar, so Seide. Er blickt aber schon wieder voraus: »Aus solchen Spielen müssen wir unsere Lehren ziehen und uns besser auf Gegner, die uns mindestens ebenbürtig sind, einstellen», analysierte Seide und nimmt damit auch sich in die Pflicht.

MTV: M. Neumann, V. Wedow, M. Schuster, H. v. Strusinski, O. Krösch, M. Schmidt, P. Rütz, S. Neumann, D. Kran.

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