vom 17.06.2013 | 21:45 Uhr

Mit Spaß auf Platz fünf gespielt

Monika Grande startete bei Deutschen Beachvolleyball-Hochschulmeisterschaften

Monika Grande in Aktion (r.) mit Ihrer Schwester Claudia. Aufn.: R. Seide

rs Dannenberg. Packende Duelle und technische Raffinessen auf höchstem Niveau gab es kürzlich bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball in Kiel/Schilksee zu erleben. Mit dabei: die für den MTV Dannenberg antretende Monika Grande, die in Kiel Sport studiert. Anders als sonst üblich agierte Grande nicht mit ihrer Schwester Claudia, die bereits ihr Sport-Diplom abgelegt hat, sondern mit ihrer Kommilitonin Josephine Dannheim, die in der Halle für die Reserve des Kieler TV (Regionalliga) antritt. Monika Grande selbst spielt kommende Saison in Kiels erster Mannschaft in der Zweiten Bundesliga.

113 Teams von 47 Hochschulen lieferten sich bei den Männer- und Frauenkonkurrenzen kräftezehrende Partien um den Ball am Schilkseer Südstrand. Grande/Dannheim erreichte wegen der von Monika Grande im Niedersächsischen Volleyball-Verband bisher gesammelten Punkte sofort das 24 Teams umfassende Hauptfeld. Obwohl das Duo Dannheim/Grande bisher kaum miteinander trainieren konnte, eher aus Spaß, denn aus Überzeugung antraten, harmonierten beide miteinander. „Die Abstimmung Block/Abwehr war nahezu perfekt. Und das bei unserem ersten gemeinsamen Auftritt“, berichtete die MTV-Sportlerin. Dannheim war schon im vergangenen Jahr zu den Hochschulmeisterschaften angetreten; für Grande war es die Premiere.

Im ersten Spiel trafen Dannheim/Grande auf Silvia Schmidt (KIT Karlsruhe) und Vanessa Reich (PH Karlsruhe). Mit 15:8 entschieden sie Satz eins klar für sich. Nach einem Durchhänger in Satz zwei (11:15) holte Dannheim/Grande Satz drei mit 17:15. Deutlich war es in der zweiten Begegnung gegen Murielle Kluge und Theresa Wolff (beide Uni Marburg): 15:9 und 15:13. Auch in der dritten Partie gingen die Kiler Sportstudentinnen sigereich vom Platz. Diesmal mussten sich Kathrin Wendig und Lisa Schmidt (Uni Göttingen) mit 15:11, 11:15 und 10:15 geschlagen geben.

Doch in den Viertelfinals wurde die Leistungsdichte größer. Gegen Carina Emsermann und Melanie Preußer (DSHS Köln), die später Platz vier erreichten sollten, unterlagen Grande/Dannheim deutlich mit 5:15 und 10:15. Ein Sieg über Juliane Doranth und Anna Rosenow (Uni Regensburg) hätte die MTV-Sportlerin und ihre Partnerin noch ins Halbfinale bringen können. Sie kämpften. Nach einem knappen 14:16 glichen Grande/Dannheim mit einem 15:13-Satz aus. Doch dann drehten Doranth/Rosenow auf und siegten überlegen mit 15:5. Somit belegte Monika Grande, deren erster und vermutlich letzter Auftritt es bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften war, da sie demnächst ihr Studium abschließt, Platz fünf.

Letztlich triumphierte das Team Veronik Olszewska und Julia Laggner (beide Uni Hamburg). Olszewska gelang damit die Verteidigung des Titels Deutsche Hochschulmeisterin. Platz zwei belegten Ruth Scheuven und LeaGorzel (RWTH Aachen und TU Dortmund) vor Doranth/Rosenow.

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