vom 28.09.2013 | 21:39 Uhr

Eingeschränkt ambitioniert

MTV Dannenberg startet gut vorbereitet in die neue Spielserie der Volleyball-Verbandsliga

Sebastian Neumann schlägt sich "heiß"!

sr Dannenberg. Es sei eine Gleichung mit vielen Unbekannten, die es in dieser Saison für die Volleyballer des MTV Dannenberg zu lösen gilt. Das sagt Ronald Seide, der Coach der Danninger über die heute startende Spielserie in der Verbandsliga, Staffel III.

Zwar spiele der MTV im Raum Celle/ Braunschweig nahezu in der gleichen regionalen Zuordnung - dazu hatte der MTV einen entsprechenden Antrag an den Verband gestellt - wie in der vergangenen Premierensaison auf Verbandsebene. Doch von den sieben Gegnern dieser Staffel kenne man lediglich die Hälfte. "Von den Bekannten verfügen die SVG Lüneburg II und der SV Holdenstedt über Oberligaerfahrung. Der FC Wenden spielt die vierte Verbandsligasaison in Folge", erklärt Seide. Von Bekannten könne man jedoch nicht wirklich sprechen, weiß Seide, dass es bei den Teams in Holdenstedt und in Lüneburg personelle Veränderungen gegeben hat. Die übrigen vier Teams - die Oberligaabsteiger Wolfenbütteler VC und SG Lachendorf/Eschede sowie die Aufsteiger West-Elm Volleys und TSV Stelle II - könne man kaum einschätzen. Fest steht für Seide lediglich: "Eine schlechte Mannschaft gibt es in dieser Staffel nicht."

"Unser Ziel ist das der Vorsaison: Klassenerhalt", betont Seide, dem ein 16-köpfiges Team zur Verfügung steht, "wobei wir es nicht wieder ganz so eng gestalten wollen." Deshalb gab es bei der Saisonvorbereitung auch einige Testspiele, wozu Seide auch die Partien der Pokalvorrunde zählt. Dabei habe man erfolgreich am System feilen können. Der zweite Platz in der Pokalvorrunde belege dies. Und auch der Vergleich mit dem Oberligisten SV 80 Gardelegen am vergangenen Freitag habe positiv gestimmt. Obwohl dort nahezu ausschließlich Jugendauswahlspieler des Landes Sachsen-Anhalt agieren, habe der MTV fast auf Augenhöhe gespielt. Bei einem Testspiel vor drei Jahren gegen die Gardelegener hatte es "ganz schön einen auf die Nuss" gegeben, sieht Seide eine kontinuierliche Steigerung seiner Mannschaft. Natürlich wolle er mit den Danningern gern oben mitspielen, da man durchaus die spielerischen Möglichkeiten dazu habe. Jedoch sei dies langfristig schwierig, da bis auf Daniel Brachmann, der dem erweiterten Kader angehört, und dem Trainer selbst keiner der Spieler in Lüchow-Dannenberg wohnt. Die allesamt aus dem Raum Dannenberg und der Altmark stammenden Danninger verteilen sich aus beruflichen Gründen mittlerweile auf eine Fläche, die sich zwischen der Altmark, Hannover und Dresden erstreckt. Daher sei auch die sonst für Verbandsligateams übliche zweite Trainingszeit utopisch, selbst wenn der MTV Dannenberg dazu die ohnehin nicht vorhandene Hallenkapazität besäße. "Wir müssen aus dem einen Training pro Woche das Beste machen", sagt Seide, der dabei aber regelmäßig acht bis 14 Spieler begrüßen darf. Denn die Danninger seien eine eingeschworene Truppe. Ein Beleg: Der Kader ist unverändert geblieben.

Danninger - Die Gefahr aus dem Osten!
Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg Klaus Wieczorek Hoch- und Tiefbau GmbH Hitzacker Schnellecke Logistics Elbe-Jeetzel-Zeitung Fotostudio Wunberger Salzwedel Schrauberwelt Salzwedel AgenZasBrothers Salzwedel » Filme - VFX - 3D
StartseiteKontaktImpressum