vom 08.01.2011 | 10:00 Uhr

Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht

Volleyball-Landesliga der Männer

Bild: Als Einheit präsentierte sich der MTV Dannenberg in der Hinrunde. Mit 12:4 Punkten liegt der Aufsteiger auf Rang drei in der Landesliga. A.: J. Wohlfeil

ce Dannenberg. EJZ vom 08.01.2011, Volleyball-Landesliga: Der Aufsteiger steht nach einer starken Hinrunde mit 12:4 Punkten auf Rang drei in der Volleyball-Landesliga der Männer - doch damit gibt sich der MTV Dannenberg nicht zufrieden. »Die Mannschaft hat die Erwartungen vollkommen erfüllt, es ist aber noch mehr möglich.

Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht», hat MTV-Trainer Ronald Seide seinen Erfolgshunger vor der am morgigen Sonntag beginnenden Rückrunde noch lange nicht gestillt. Dann richtet der MTV Dannenberg, der wegen der Sanierung der Mehrzweckhalle in der Jeetzelstadt weiterhin nicht in eigener Halle spielen kann, in der Lüchower Grundschulhalle einen weiteren Heimspieltag aus. Ab 11 Uhr will der MTV Dannenberg gegen den Tabellenvierten MTV Wilstedt und gegen den Tabellenfünften SG Karlshöfen/Gnarrenburg (beide 8:8 Zähler) seine Bilanz ausbauen.

Bei zwei Punkten Rückstand auf das Führungsduo TuS Zeven II und TSV Stelle II, gegen das der MTV seine einzigen beiden Saisonniederlagen kassierte, hat Coach Seide sein Saisonziel weiter fest im Blick - den Aufstieg in die Verbandsliga. »Zeven und Stelle können noch patzen, im Kampf um die Meisterschaft ist noch alles möglich», hat Ronald Seide Rang eins und den Direktaufstieg nicht abgeschrieben. Zumindest Platz zwei, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt, soll es werden. »Ich habe das Relegationswochenende fest eingeplant. Die Jungs dürfen sich für den 9./10. April nichts vornehmen. Wir wären dann in Hitzacker Ausrichter», vertraut Seide fest auf sein eingespieltes Team.

Der Aufsteiger, der sich aus MTV-Eigengewächsen und ehemaligen Spielern des Henninger SV aus Sachsen-Anhalt zusammensetzt, hat bislang durchweg überzeugt. Beim 2:3 am ersten Spieltag gegen TSV Stelle II fehlte letztlich ein Quäntchen Cleverness, um sich durchzusetzen. Einzig beim 0:3 beim Hinrundenabschluss beim TuS Zeven II musste der MTV die Überlegenheit des Gegners anerkennen. »Die Niederlage in Zeven kam wohl zum rechten Zeitpunkt. Die hatten einen wirklich guten Tag erwischt», hat Seide das letzte Spiel 2010 bereits abgehakt. Vielmehr ist er hochzufrieden mit seinen »Danningern», die das Zusammenwachsen zwischen Ost und West in allen Facetten vorleben. »Es ist selten, dass man eine so gelungene Mischung aus jung, wild und ruhig mit Erfahrung vorfindet. Wir sind zudem auf allen Positionen mindestens doppelt besetzt. Dadurch haben wir viele Möglichkeiten und können - wenn alle fit sind - Alternativen wählen. Die Mannschaft ist somit nur schwer auszurechnen», ist Seide voll des Lobes über sein Team. Dies habe auch die schlechten Trainingsmöglichkeiten wegen der gesperrten Halle in Dannenberg gut verkraften lassen.

Um die gute Ausgangslage im Aufstiegskampf zu wahren, lassen MTV-Trainer Seide und seine »Danninger» überdies nichts unversucht. Weitere Spieler, ein Mittelblocker und ein Diagonalspieler, wurden in der Weihnachtspause verpflichtet. Zu den morgigen Partien in der Lüchower Grundschulhalle gegen den MTV Wilstedt und die SG Karlshöfen/Gnarrenburg kann der MTV Dannenberg wohl schon einen der Zugänge präsentieren. »Gegen Wilstedt müssen wir besonders auf einen ehemaligen Regionalligaspieler aufpassen, der von allen Positionen gefährlich agiert. Und gegen die SG Karlshöfen/Gnarrenburg heißt es, die richtigen Mittel gegen deren große Spieler zu finden», so Seide, der hoft, dass der Gastgeber morgen die Ausfälle von Diagonalspieler Maximilian Schuster sowie von Libero Eugen Usenko verkraften kann.

Danninger - Die Gefahr aus dem Osten!
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