vom 14.11.2014 | 15:49 Uhr

Volleyballer aus Dannenberg wollen es krachen lassen

Doppelter Verbandsliga-Heimspieltag in Dannenberg

Sich nicht ausspielen lassen wollen am Sonnabend Matthias Schmidt (rechts) und Heiko von Strusinski mit dem MTV Dannenberg.

Sich nicht ausspielen lassen wollen am Sonnabend Matthias Schmidt (rechts) und Heiko von Strusinski mit dem MTV Dannenberg.

Volleyball satt gibt es am Sonnabend in der Dannenberger Mehrzweckhalle. Die Frauen und die Männer des MTV absolvieren in der Verbandsliga jeweils zwei Heimspiele und wollen es parallel ordentlich krachen lassen.

jw Dannenberg. Auf die Tabellenkonstellation und die Papierform mögen die Volleyballer des MTV Dannenberg an ihrem heutigen Heimspieltag in der Verbandsliga nicht all zu viel geben. Demnach hätte der Gastgeber in der Mehrzweckhalle im Schulviertel gegen den nur einen Punkt besseren TSV Stelle und in der ersten Partie ab 15 Uhr gegen Schlusslicht TuS Altwarmbüchen durchaus gute Chancen, sein Punktekonto spürbar aufzustocken. Doch Trainer Ronald Seide mahnt zur Vorsicht: "Das werden mit Sicherheit keine Selbstläufer."

Mit vier Punkten aus vier Spielen unter anderem gegen den aktuellen Tabellenführer und den Tabellendritten steht der MTV als Achter der Zehnerstaffel passabel da. Zumal es in der unteren Hälfte ausgeglichen zugeht: Den Fünften und das Schlusslicht trennen nur drei Zähler. Auch darum erwartet der MTV-Trainer zwei spannende Duelle. Als erstes wollen sich die Hausherren gegen den TuS Altwarmbüchen behaupten. Der steht zwar ganz unten, hat aber bisher dreimal nur 2:3 und einmal 1:3 verloren; und zwar gegen vier Teams, die derzeit unter den ersten Sechs stehen. "Wir wollen uns gut auf das Spiel einstimmen, damit wir möglichst schnell in Schwung kommen", erwartet der Coach einen konzentrierten und motivierten Start.

Der Oberliga-Absteiger TSV Stelle sei als zweiter Gegner schwer einzuschätzen. Neben drei Niederlagen gab es bisher ein mühsames 3:2 gegen den TuS Altwarmbüchen. Aufhorchen ließ der TSV Stelle dafür zuletzt mit einem glatten 3:0 gegen den SV Holdenstedt. Und der war in der Vorsaison immerhin Meister. Seide erwartet, dass beide Gegner mit einem guten Stellungsspiel und Übersicht auftrumpfen und will mit einer wuchtigen, athletischen Spielweise gegenhalten. Allerdings nicht mit der Brechstange, die soll eingepackt bleiben: "Wir wollen die richtige Mischung aus Druck und schlauem Spiel finden und den Gegner auch `mal ausgucken", so Ronald Seide.

Positiv: Der MTV-Coach kann personell aus dem Vollen schöpfen, der Stammkader steht fast komplett zur Verfügung. Nicht nur deswegen sind heute für Seide "drei Punkte Pflicht, wie auch immer".

MTV-Frauen "in der Pflicht"

koo Dannenberg. Zweimal gut gespielt, aber zweimal verloren - der Saisonstart der Volleyball-Frauen des MTV Dannenberg in der Verbandsliga war nicht optimal. Beim 2:3 beim aktuellen Spitzenreiter TSV Stelingen verpasste der MTV zuletzt nur knapp den Sieg und sicherte sich immerhin einen Punkt, steht aber derzeit nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. MTV-Trainer Thilo Reeck sieht daher sein Team vor den ersten Heimspielen der Saison am heutigen Sonnabend gerade gegen Tabellennachbarn auch "in der Pflicht". Denn zu Gast in Dannenberg sind ab 15 Uhr der Viertletzte TV Eiche Horn Bremen II und der drittletzte TuS Altwarmbüchen - nun müssen Erfolge her, will der MTV nicht auf Dauer unten kleben bleiben.

Und Erfolge seien heute gut möglich, meint Reeck. Die Gästeteams kenne er zwar nicht näher. In den bisherigen Spielen habe es sich aber gezeigt, dass die Staffel ausgeglichen besetzt sei. Und vielleicht sei ja heute der Heimvorteil ein entscheidender. "Das könnte den Ausschlag geben", setzt Reeck auch auf Unterstützung der Zuschauer. Und: Der MTV tritt mit allen zehn Spielerinnen seines Kaders an und kann daher Spielerinnen immer wieder Ruhepausen gönnen.

Im Training hat Reeck mit dem Team zudem an den Schwachstellen gearbeitet. Dass sein Team zuletzt Rückstände nicht gut verdaut habe, sei ein Manko gewesen. Mit mehr Sicherheit sowie einem variableren Spiel soll der MTV nun gar nicht erst groß zurückfallen, hofft Reeck. Und sollte die Spielfreude auch wieder groß sein, ist dem Coach um gute Resultate seiner Mannschaft nicht bange.

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