vom 28.02.2011 | 14:58 Uhr

Erst geschwächelt, dann vergebens gekämpft

2:3 und 1:3 MTV Dannenberg verspielt Aufstiegschancen

ce Hitzacker. EJZ vom 28.02.2011, Volleyball-Landesliga: Der Höhenflug der Volleyballer des MTV Dannenberg in der Landesliga ist beendet. Durch zwei Niederlagen am Sonnabend beim Heimspieltag in Hitzacker haben sich die "Danninger" bei vier Zählern Rückstand auf das Führungsduo aus dem Kampf um den Aufstieg zur Verbandsliga verabschiedet. Der unnötigen 2:3-Auftaktniederlage gegen den bisherigen Tabellensiebten SV Munster, bei der die Gastgeber eine 2:0-Satz-Führung aus der Hand gaben, folgte im ansehnlichen Spitzenspiel gegen den TuS Zeven II ein 1:3-Verlust des Bezirksliga-Meisters. "Das war´s mit Meisterschaft und Aufstieg", kommentierte MTV-Trainer Ronald Seide den ernüchternden Spieltag kurz und knapp.

MTV Dannenberg ­ - SV Munster 2:3 (25:22, 25:12, 23:25, 20:25, 11:15): Die Gastgeber waren es, die anfangs die Akzente setzten. Über 19:12 sicherten sie sich Satz Nummer eins, ehe sie dem SV Munster im zweiten Durchgang keine Chance ließen. "Das war unser bester Satz an diesem Tag", freute sich Seide. Doch auf Licht folgte Schatten bei den "Danningern". "Die Mannschaft hatte sich zu sicher gefühlt, sie war gedanklich schon beim Zeven-Spiel, die Konzentration hat nachgelassen", ärgerte sich der MTV-Coach über den Leistungs- und Spannungsabfall seines Teams. Das geriet auch wegen Schwächen in der Feldabwehr und wegen der fehlenden Präzision in den Zuspielen auf die Verliererstraße gegen den SV Munster, der nach dem knappen 25:23 im dritten Satz Aufwind verspürte und nun seinerseits das Geschehen bestimmte.

MTV Dannenberg ­ - TuS Zeven II 1:3 (19:25, 18:25, 25:18, 20:25): Die "Danninger" kämpften in diesem von vielen langen Ballwechseln geprägten Match verbissen um ihre letzte Chance im Aufstiegsrennen. Doch durch leichte technische Fehler wie Fehlangaben oder missglückte Annahmen, durch schlechte Zuspiele, durch ins Aus geschmetterte Angriffsbälle sowie durch Abstimmungsprobleme bremste sich der MTV immer wieder selbst aus. Der TuS Zeven II gewann verdient, weil er mit seiner sicheren Feldabwehr mehr struktierte Angriffe für seine Punktegaranten am Netz inszenierte und sich weniger Fehler leistete.
Der nahezu topbesetzte MTV, der das Hinspiel mit 0:3 verloren hatte, verlangte dem Gast aber alles ab. Bis zum 16:16 im ersten Satz hatten die Gastgeber stets geführt, verloren auch deshalb den Anschluss, weil die Gäste das nötige Quäntchen Glück hatten. So punktete der TuS II zweimal nach Netzroller-Angaben sowie mit Linienbällen. Auch im zweiten Durchgang ließen die Gastgeber viele Chancen ungenutzt. Bis zum 12:13 blieben sie dran, schafften trotz mehrerer Umstellungen die Wende aber nicht mehr und überließen dem TuS II über 14:21 auch diesen Satz.
Mit der lautstarken Unterstützung der 60 Fans kamen die "Danninger" zurück ins Match. Vor allem Dennis Hübert sorgte als Mittelangreifer für zahlreiche Punkte. Der MTV übernahm auch dank guter Blocks das Kommando und ließ sich nach dem 15:14-Zwischenstand nicht mehr stoppen. Auch im vierten Satz blieb es ein umkämpftes Duell. Während der ausgebuffte TuS Zeven II sein Niveau halten konnte, leistete sich der MTV jedoch zwei Schwächephasen. Die erste, aus der ein 7:11-Rückstand resultierte, bügelte er mit viel Kampf zum 13:13 aus, die zweite vermochte er wegen nachlassender Kraft und Konzentration nicht mehr wettzumachen. Aus dem 15:16 wurde ein 16:20, und nach dem 20:22 mussten die "Danninger" kurz darauf nach weiteren Patzern das Thema zweiter Aufstieg in Folge ad acta legen.
"Zeven hat verdient gewonnen, sie sind in sich gefestiger, routinierter und eingespielter. Uns steckte das Fünf-Satz-Spiel in den Knochen. Außerdem hat sich bemerkbar gemacht, das drei Spieler angeschlagen waren. Trotzdem haben wir gut gegengehalten", war MTV-Trainer Seide mit der Leistung seines Teams trotz des 1:3 zufrieden.

MTV Dannenberg: N. Neumann, M. Kotschken-Peters, M. Schuster, H. von Strusinski, C. Kölsch, M. Schmidt, V. Wedow, O. Krösch, P. Rütz, E. Usenko, D. Hübert, T. Hane, D. Kran.

Danninger - Die Gefahr aus dem Osten!
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