vom 26.11.2012 | 17:03 Uhr

"Jetzt erst recht" nach 0:2

MTV Dannenberg erkämpft sich 2:2 Punkte

Ganz lang gemacht haben sich am Sonnabend Thomas Hane (rechts) und Matthias Schmidt vom MTV Dannenberg, um Angriffe ihrer Gegner abzublocken. Das gelang nach einigen Anlaufschwierigkeiten gut, und der Aufsteiger durfte sich über einen weiteren Sieg in der Verbandsliga freuen. Aufn.: J. Wohlfeil

jw Dannenberg. In der Verbandsliga haben die Volleyballer des MTV Dannenberg am Sonnabend am zweiten Heimspieltag gegen zwei besser platzierte Gegner wie erhofft einen Sieg zu Hause behalten. In einer packenden Partien setzte sich der Gastgeber mit guter Moral nach einem 0:2-Satzrückstand 3:2 gegen den FC Wenden durch, ehe sich der Aufsteiger dem Tabellenzweiten und Oberligaabsteiger SVG Lüneburg II mit 2:3 geschlagen geben musste und mit nun 8:6 Punkten Fünfter ist.

MTV-Trainer Ronald Seide durfte angesichts der Vergleiche auf Augenhöhe zufrieden sein und feststellen, dass sein Team in der Verbandsliga angekommen ist und sogar noch "etwas Luft nach oben" sei. 2:2 Zähler, 5:5 Sätze und 199:202 Punkte - viel ausgeglichener hätte es gegen den Tabellenvierten und den Zweiten kaum laufen können.

MTV Dannenberg - FC Wenden 3:2 (21:25, 24:26, 25:15, 25:18, 15:13): Die Gastgeber fanden vor der Minuskulisse von zu Beginn nicht einmal zehn Zuschauern schwer in die Partie. "Die Mannschaft hat sich zu viel Druck gemacht", sah Seide, wie sein Team zerfahren und uninspiriert agierte. In Satz eins hämmerte der MTV den Ball nach einer 19:17-Führung dreimal in den Block und einmal daneben, ließ sich durch kurz gelegte Bälle des FC düpieren und lag 0:1 hinten. Danach steigerte sich der MTV zwar und führte 14:8, doch auch das entspannte den Aufsteiger nicht wirklich. Peu à peu robbte sich der mit nur einem Wechselspieler angereiste Gast heran, zog nach dem 15:15 und 20:20 auf 24:22 weg und holte sich auch Abschnitt zwei.

Das war für den MTV Dannenberg dann doch des Unguten zuviel. "Es ist ein Ruck durch das Team gegangen", freute sich Seide, dass sich seine Spieler nach dem Motto "jetzt erst recht" steigerten. Mit dem Rückkehrer Maximilian Schuster kam über Außen mehr Druck in die Offensivaktionen. Der MTV agierte zielstrebiger und schnörkellos und suchte und fand die Lücken in der Deckung des Gegners besser. Außerdem schlossen die Gastgeber die eigenen Reihen, weil sie tiefer standen und das Feld besser abdeckten. Ersatz-Libero Oliver Krösch fischte einige Bälle, Diagonalangreifer Thomas Hane machte Dampf, die Hausherren zogen ihr eigenes Spiel besser durch. Das wurde mit zwei gewonnenen Sätzen belohnt - 2:2. Und weil der MTV Dannenberg auch im Tie-Break die Konzentration hoch und die Nerven behielt, langte es zum angepeilten Sieg.

MTV Dannenberg - SVG Lüneburg II 2:3 (16:25, 25:20, 25:20, 11:25, 12:15): Nachdem der Druck nach dem geglückten ersten Match beim MTV weg war, wollte der befreit aufspielende Gastgeber die Lüneburger "ein bisschen ärgern", so Seide. Allerdings waren die Hausherren zu beginn etwas zu befreit und wurden vom furios aufspielenden Favoriten fast vorgeführt. Die klare Überlegenheit des Tabellenzweiten, in dessen Reihen unter anderem zwei frühere Oberliga und ein ehemaliger Bundesligaspieler standen, hatte aber keinen Bestand. Die SVG II wechselte viel, verlor etwas den Rhythmus und machte mehr Fehler. Der MTV legte zu, war stark im Blockspiel und präsent in der Feldabwehr und setzte im Angriff Akzente mit einem variablen Spiel. Der Lohn war die 2:1-Satzführung. Nach diesem mittlerweile achten Durchgang machte sich der Kräfteverschließ bemerkbar. Außerdem legte die SVG II, die von MTV-Frauen-Spielertrainerin Claudia Grande gecoacht wird, mit Routine und Übersicht wieder zu. Der Gast zog auf 14:5 davon, der MTV ließ den Satz laufen, um Kräfte für den Tie-Break zu sparen. Dort mobilisierte der Außenseiter die letzten Reserven und ging nach einigen guten Aktionen mit 6:3 in Führung, lag beim Seitenwechsel beim 7:8 aber knapp hinten. "Da kam dann etwas Unruhe rein, und Lüneburg hat das mit seiner Cleverness nach Hause gespielt", musste Seide mit seinem Team am Ende doch in eine Niederlage einwilligen.

MTV Dannenberg: N. Neumann, M. Kotschken-Peters, M. Schuster, D. Kran, T. Hane, H. von Strusinski, M. Schmidt, O. Krösch, P. Rütz, S. Neumann, A. Brückner, A. Ruppel.

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