vom 29.11.2010 | 11:59 Uhr

Chirurgisch genau

MTV verteidigt mit 3:1 Platz eins

Viele Punkte markierte Nico Neumann (links) für den MTV Dannenberg beim 3:1-Sieg in Gnarrenburg. Der Aufsteiger aus Dannenberg bleibt damit auf Platz eins. (Archivaufn.: J. Wohlfeil)

koo Dannenberg. EJZ vom 29.11.2010, Volleyball-Landesliga: Sicher gewonnen und Platz eins verteidigt - Volleyball-Landesligist MTV Dannenberg hat am Sonnabend bei der SG Karlshöfen/Gnarrenburg überzeugt. 3:1 (25:16, 22:25, 25:22, 25:17) gewann der Aufsteiger in Gnarrenburg und dürfte damit "die Hälfte der Namen bereits auf dem Rücken haben", schmunzelte Trainer Ronald Seide. Er will die Trikots der Spieler mit deren Namen beflocken lassen, wenn sie auch am Ende der Hinrunde noch auf Platz eins stehen ­ ein Sieg fehlt nur noch.

Am Sonnabend bewies der MTV erneut seine spielerische Reife, als er "bei einem der stärkeren Gegner dieser Liga" gut spielte, lobte Seide die SG. Die trat mit vielen großgewachsenen und erfahrenen Spielern an. Einige davon waren allerdings schon "in die Jahre gekommen", erkannte Seide beim Gegner "Probleme in der Feldverteidigung mangels Beweglichkeit". Und das nutzte
sein Team immer wieder aus, legte die Bälle über oder am Block vorbei oder täuschte den Gegner mit Finten. "Wir mussten diesmal nicht hart aus der Höhe schlagen, sondern die Bälle chirurgisch genau auf die Halbdistanz legen, quasi diesmal das Fleischerbeil mit dem Skalpell tauschen", erklärte Seide.
Besonders Nico Neumann wusste das mit seinem großen Schlagrepertoire oft auszunutzen und bekam so prompt den Spitznamen "Dr. Neumann" verpasst. Dabei hatte der MTV beim Einspielen noch eine Schrecksekunde verkraften müssen, als Mittelangreifer Moritz Kotschken-Peters umknickte und ausfiel. Doch sein Team setzte die Vorgaben des Trainers um und überrannte den Gastgeber mit einer zwischenzeitlichen Zwölf-Punkte-Führung im ersten Satz förmlich. Mit guter Blockarbeit wusste
man den gefährlichsten Spieler der SG, einen jungen Außenangreifer, auszuschalten. Das schaffte aber zuviel Selbstvertrauen, denn ein überheblicher MTV verlor den zweiten Satz knapp, aber verdient. Dann konzentrierte sich der Gast aber wieder, nutzte erneut die Schwächen des Gegners aus und gewann den wiederum umkämpften dritten Satz knapp und ließ die SG Gnarrenburg im vierten Satz wieder alt aussehen.

MTV: M. Kotschken-Peters, N. Neumann, M. Schuster, O. Krösch, H. v. Strusinski, M. Schmidt, V. Wedow, P. Rütz, S. Neumann, D. Kran.

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